Wer zum ersten Mal auf unserer Seite Das Jorinde-System landet, sieht schnell: Es gibt nicht nur ein Produkt, sondern ein ganzes Baukastensystem aus Kuren, Sets und Präparaten. Dieser Artikel ordnet die einzelnen Bausteine in eine sinnvolle Reihenfolge – den Fahrplan durch eine Jorinde-Kur.
Das Prinzip dahinter: Mobilisieren, dann ausleiten
Unsere Umgebung ist voller Schadstoffe – aus Trinkwasser, Lebensmitteln, Luft, Kosmetika oder Medikamenten. Viele davon kann der Körper nicht ohne Weiteres verstoffwechseln; sie lagern sich stattdessen über Jahre im Gewebe an. Diese wachsende Belastung nennen wir Bioakkumulation. Eine Jorinde-Kur folgt deshalb immer demselben Grundprinzip:
- Mobilisieren – Schadstoffe oder Mikroben dort erreichen, wo der Körper sie ablagert: im Darmmikrobiom, im Fettgewebe, in Organen, Gelenkkapseln, Muskeln, Nerven und Sehnen.
- Ausleiten – die mobilisierten Stoffe über die körpereigenen Ausleitungsorgane abtransportieren: Darm, Haut, Leber, Lunge, Nieren und Lymphsystem.
Mehr zum Hintergrund dieses Prinzips, einschließlich der naturheilkundlichen Perspektive der Regulationstherapie, lesen Sie dort ausführlich.
Die vier Bausteine einer vollständigen Kur
Eine erfolgreiche Regulationstherapie besteht aus vier Maßnahmen, die sich in ihrer Reihenfolge ergänzen:
1. Entgiftung und Ausleitung
Der Grundbaustein: die körpereigenen Entgiftungsprozesse unterstützen. Mehr dazu in unserer Artikel-Serie, beginnend mit Ursachen toxischer Belastung.
2. Regulation des Säure-Base-Haushalts
Eine latente Übersäuerung des Gewebes gilt in der Naturheilkunde als weitverbreitetes Phänomen. Praktische Tipps dazu finden Sie in 7 Tipps für einen gesunden Säure-Basen-Haushalt.
3. Schwermetallausleitung
Schwermetalle gehören zu den langlebigsten Belastungen im Körper – mehr dazu in Schwermetallausleitung mit natürlichen Mitteln.
4. Darmsanierung
Die Darmsanierung selbst gliedert sich wiederum in drei Bereiche, die aufeinander aufbauen:
- Darmreinigung – etwa mit der Jorinde DarmVital Darmreinigung, siehe auch Vorteile einer natürlichen Darmreinigung.
- Pilz- oder Parasitenkur – je nach Ausgangslage mit dem Pilzkur- oder Parasitenkur-Komplett-Set, jeweils dreistufig aufgebaut aus Absorptiv, der passenden Kräuterformel (CandiCept oder ParaCept) und dem Probiotikum.
- Darmflora-Aufbau – mit dem Jorinde Probiotikum, siehe Vorteile der Einnahme von Probiotika.
Die täglichen Begleitmaßnahmen
Unabhängig davon, welche Kur Sie gerade durchführen, tragen vier einfache Alltagsmaßnahmen wesentlich zum Erfolg bei: eine Trinkkur nach Körpergewicht, moderate Bewegung, eine reduzierte Aufnahme von Zucker, Gluten, Milchprodukten, Koffein und Alkohol sowie eine 12-Stunden-Fastenpause über Nacht. Die genauen Richtwerte und Beispielrechnungen finden Sie in Grundlegende begleitende Maßnahmen während der Entgiftungskur.
Ein möglicher Ablauf im Überblick
Nicht jede Kur braucht alle vier Bausteine gleichzeitig – vieles hängt von Ihrer individuellen Ausgangslage ab. Ein typischer, vollständiger Ablauf könnte so aussehen:
- Begleitmaßnahmen (Trinkkur, Bewegung, Ernährung, Fastenpause) ab Tag 1 durchgehend beibehalten
- Entgiftung und Ausleitung als Grundlage starten
- Säure-Base-Haushalt parallel oder im Anschluss regulieren
- Bei Bedarf gezielte Schwermetallausleitung
- Darmsanierung: Darmreinigung → Pilz- oder Parasitenkur → Darmflora-Aufbau
Die Ergebnisse einer Kur variieren von Person zu Person, weil viele individuelle Faktoren eine Rolle spielen. Wer unsicher ist, welcher Baustein für die eigene Situation Priorität hat, findet auf Das Jorinde-System eine ausführlichere Einordnung – oder kann sich direkt durch unsere Produktübersicht arbeiten.